Donnerstag, 25. Mai 2017

we know places


Leichttapsig zappelig schaue ich in den wolkenbehangenen Mittagshimmel und wünsche mir:
Rückzug aus dem Fortschritt und Buchstaben, wo keine Worte sind. Ich bin letztes Opfer brandaktuellster Technologie und Verfechter alter Werte. Die Tradition ist, worin die Menschen pflegen zu wohnen. Doch mein Gefühl dazu ist unerheblich, beinah unerträglich tragend, immer fortwährend fragend, das Gegenteilige von nichtssagend. Mein Gefühl ist zu groß, um in Worddokumente zu passen, mein Gefühl erliegt der Antwort und wird als solches beleuchtet, solange der von dir geliebte Tau noch feucht ist.
Wird als solches vertont durch das Knistern des Vinyls und mit dem Verschwimmen des täglichen Rests setzt sich dann das große Gefühl so richtig fest: Mädchen. Das hier, bis zuletzt.

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